Am 12. Juli stand in unserem MennoHeim das beliebte Sommerfest auf dem Programm. Einer unserer Bewohner, der erst seit kurzem in unserer Einrichtung lebt, hat seine Eindrücke zu Papier gebracht – und die wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.
Unser Sommerfest: Die schriftliche Nachlese unseres Neu-Bewohners
„Heute möchte ich über die aufregenden Vorbereitungen für unser diesjähriges Sommerfest im MennoHeim berichten. Da ich erst seit kurzem in der Einrichtung lebe, war für mich alles neu.
Schon Tage vor unserem geplanten Sommerfest war, auf unserem Flur, von den Vorbereitungen die Rede. Man wollte vieles anders machen als im vergangenen Jahr – wahrscheinlich, weil Corona nicht mehr das große Thema war.
Während der Vorbereitungen fiel unser „Allroundman“ – für alles zuständig vom Fernseher, bis hin zu Telefon, Sanitär und Pflege der hiesigen Außenanlage – wegen Krankheit aus. Alle Planungen und der Aufbau wurden deshalb von unseren Damen, Schwestern und Hilfskräften erledigt. Dazu hatten sie sogar das passende Wetter eingeplant: Ganz anders als die Wettervorhersage vorab vermuten ließ, strahlte die Sonne an diesem Tag vom Himmel.
Nach einer kurzen Begrüßung ging dann schließlich los.
Unser Heimleiter ließ es sich nicht nehmen, trotz MDK-Prüfung vorbeizuschauen und war glücklich, dass bei dem Fest alles wie am Schnürchen lief.
Die Tische waren festlich geschmückt, die Getränke im Schubkarren gekühlt. Ankommende Gäste wurden sofort mit kühlenden Getränken, wie Wasser, Limo, Cola, Bier sowie schmackhaftem Radler, versorgt.
Angenehme Begleitmusik wurde gespielt, dazu ein Programm von kleinen Vorträgen, Blechdosenwerfen und natürlich die große Lostrommel, bei der auch die MitarbeiterInnen auf ihre Kosten kamen.
Zwei Damen am Grill sorgten für unser leibliches Wohl und der besondere Grillduft stieg uns allen in die Nasen. Die BewohnerInnen wurden an die Tische geleitet und mit gekühlten Getränken versorgt.
Dann begann das Austeilen des Mittagessens. Es gab Steaks oder Bratwurst und Pommes sowie leckeren Nudelsalat, Krautsalat und Antipasti.
Als Abschluss gab es einen wunderbaren Nachtisch: Er bestand aus gutem Vanilleeis mit Fruchtmus und herrlich frischer Sahne.
Das Fest dauert ca. drei Stunden und danach gab es am Fahrstuhl einen riesigen Rückstau. Viele BewohnerInnen waren so satt, dass vielen von ihnen auf das Abendbrot verzichten wollten.
So komme ich zum Schlussergebnis: Es war für die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen ein unterhaltsames Erlebnis.
P.S.: Mein Tischnachbar, Herr Bauer, zog drei Lose und hatte drei Gewinne. Ein echter Glückspilz!“
Wir sagen DANKE für den großartigen Bericht und freuen uns, dass Ihnen das Sommerfest im MennoHeim so gut gefallen hat.